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    Jamaram – Almost Hits

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 haben Jamaram acht Alben sowie eine Live-DVD produziert und touren nahezu unermüdlich um die Welt. Aus ihrem Repertoire stellen die Münchner Jungs nun eine sorgfältige Auswahl an persönlichen Favoriten zusammen und geben Einblick in ihr musikalisches Spektrum, das von Reggae/Hip Hop bis Soul und Latin reicht. Deutlich sei dabei erwähnt, dass es sich bei Jamaram um keine „Wir machen alles, aber nichts richtig“-Band handelt! Sie beherrschen ihr Handwerk perfekt und überzeugen live wie im Studio durch ein hohes Maß an musikalischer Kreativität und spielerischer Präzision. Die vielseitige Instrumentierung und multilingualen Gesänge sorgen hierbei für authentische Ergebnisse, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Neben den bereits…

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    Skaos – More Fire

    Ungeduldig sollte man als Fan der bayerischen Skaos besser nicht sein. Denn nach dem sehr guten „Pocomaniaˮ-Album aus 2005 war, bis auf die Compilation „Skaos Silverˮ, nichts mehr von ihnen zu hören. Umso gespannter wurde das neue Studioalbum „More Fireˮ erwartet. Die sieben Musiker um den Sänger und das Gründungsmitglied Wolle geben in zwölf Stücken Vollgas wie man es von ihnen seit Jahren gewohnt ist. Ein eindringlicher Mix aus oft schnellem Offbeat, krachendem Rock und swingendem Pop. Was 1982 in einem dunklen Krumbacher Kellerraum des Bassisten anfing wird bei diesem Album konsequent fortgeführt. Charakteristisch stimmgewaltig, mit drei Kehlen, schleichen sich die bläserbetonten Songs in die Ohren, die immer wieder zwischen…

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    Skameleon – Humba Humba Täterä

    Covern? Igitt!? Nicht zuletzt, nachdem die bis zu zehn sympathischen Ska-Fanatiker aus der Ecke um Herborn die junge, attraktive Katrin als zweite, gute Stimme neben Frontmann Philippe hinzugeholt haben, wirkt die Combo komplett – rund – fett. Mit Trompete, Saxophon und zwei Posaunen geht hier, vor allem live, richtig die blecherne Post – der SKA – ab. Neben „Help“ von den Beatles und „Take On Me“ von A-Ha, sollte man das Video und den Sound zu „What Is Love“ von Haddaway nicht verpassen, wo extra eine abbruchreife Schwimmhalle als Szene herhielt. Ganz spannend ist auch das NDW Medley am Ende der CD mit zahlreich bekannten Refrains von Chartsongs der achtziger…

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    Skannibal Party 12 – CD-Sampler

    Das ist schon eine feine und satte Leistung, was die Macher von Mad Butcher hier seit 2002 Jahr für Jahr aus dem globalen Hut zaubern. Im Oktober letzten Jahres erschien die zwölfte Auflage des wohl internationalsten Samplers der Ska-Welt. Neben Spanien, Italien, Japan, USA, Deutschland, England und Frankreich ist auch Australien, Dänemark und natürlich Jamaika vertreten. Das nenne ich mal einen Rundumschlag, was es auch in gewisser Weise sein soll, denn es geht mehr darum, auch unbekannteren Interpreten eine Plattform zu bieten und eine Art aktuelles Spiegelbild des internationalen Ska zu geben. Und das ist sehr gut gelungen. Wie immer geht der Silberling, bestehend aus 22 Beiträgen, zu einem Sensationspreis…

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    Less Than Jake – See The Light

    Mit einer der fleißigsten und beständigsten Ska-Punk-Bands aus dem sonnigen, amerikanischen Florida machen mal wieder von sich reden. Gründer und Gesangsduo Chris Demakes und Roger Manganelli sind bereits im 21. Jahr im Geschäft und prügeln schier unaufhaltsam den unverwechselbaren Less Than Jake Sound durch die Boxen. Dabei gehen die Meinungen bei der aktuellen Veröffentlichung „See The Lightˮ durchaus auseinander. Während die einen die geringe Innovationskraft bemängeln, so setzen andere genau auf die positive Konstanz des Sounds und der Produktionen. Dem einen sind sie zu poppig geworden, dem anderen fehlen die deutlichen Skaelemente. Wie immer ist an allem etwas dran und die Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich. Beim neun Album kracht…

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    eSKAlation – Zukunftsmusik

    Wenn Zukunftsmusik so klingt wie die neueste Scheibe der neunköpfigen, Nürnberger eSKAlation, dann geht es direkt „Zurück in die Zukunft“. Denn ganz neu ist der deutschsprachige Mix aus Ska, Punk und Reggae natürlich nicht. Gemeint ist hier aber auch eher die politische und gesellschaftliche Zukunftsmusik der Anfang 20er, denen der Marsch, ähm Offbeat geblasen wird. Auch als ein kritischer Aufruf an eine etwas „schläfrige“ Generation zu verstehen, so der Pressetext. Nach „Kaufrausch“ (2010), „Affocalypse“ (2012) erscheint im Oktober 2014 also die dritte Scheibe „Zukunftsmusik“. Für die relativ kurze, siebenjährige Bandgeschichte eine saubere Leistung. Manch alteingesessene Band schafft in der gleichen Zeit gerade mal eine Veröffentlichung. Um die Sängerin Anna Stecklein…

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    Yellow Cap – Pleasure

    Swingender Uptempo-Fun-Ska mit etwas Reggaeeinflüssen trifft es bei dieser Neuerscheinung wohl am besten, was die neun Mannen aus Görlitz im Januar an den Start brachten. Dass beim ersten Hören die musikalischen Neurotransmitter sofort auf die The Busters und Yellow Umbrella anschlagen ist nicht ganz zufällig. Und wenn dann bei dem ein oder anderen Song die coole Stimme etwas an Robert Hingley von den Toasters erinnert, ist die verfluchte Todsünde der Bandvergleiche rund und abgeschlossen. ‚tschuldigung. Beim Song „Take A Cab“ oder „Rita“ lege ich jeden vermeintlichen Kenner rein, der den amerikanischen Großmeister fälschlicherweise erkennen würde. Mit diesem fünften Album, welches satte zwölf Songs und zwei Bonustracks beinhaltet, gelingt der Combo…

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    Dubtari – Unser Sound

    Feiner, warmer Reggae und Ska gemischt mit textvoluminösen HipHop und beschwingtem lateinamerikanischen Nuancen statt einer steifen Brise aus dem hohen, kalten Norden. Die 1998 gegründete Band gehört längst zum festen Bestandteil der deutschen Reggae- & Ska-Szene, die mit ihrem fünften Album „Unser Sound“ einen erneuten qualitativen Hochpunkt erreicht haben. „Intercontinental Offbeat“ nennen die acht Hamburger Musiker ihren Sound, womit die spannenden, breitegefächterten Interpretationen umschrieben werden. Musikalisch leichtfüßig geht es mit Frontfrau Quiandra und Sänger Marcophone über deutsche, englische und spanische Texte, die auch schon mal sehr deutlich werden wie beim Song „Nazischwein“ oder „Unser Sound“, indem ein ebenso klares Statement zu hören ist: „Wir machen Musik und scheißen auf die…

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    The Nutty Boys – The Nutty Boys

    Neuigkeiten gibt es diesmal wieder aus Freiburg. The Nutty Boys haben gerade mal nach fünf Monaten ihrer Existenz die erste Veröffentlichung am Start. Das nenne ich fix. So ganz verwunderlich ist es auch wiederum nicht, denn einer der Musiker ist der umtriebige Niko Halfmann, der bereits bei den Blue Babies markant, erfolgreich und langjährig das Saxofon bearbeitete. 2011 kam der bittere Paukenschlag und die große Enttäuschung für die Fans, dass diese Band, nach 19 Jahren(!), keine weiteren Konzerte spielen wird. Wie das immer im tragischen Kino der Fall ist, taucht am Ende doch noch ein Baby, eine neue Geburt auf, die die Tradition bewahrt und weiterführt. Echte Musiker finden halt…

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    Die Grüne Welle – Macht Blau

    Oha, was ist denn das? Krach? Nee, Skagga nennen die sieben Herrschaften der 2010 gegründeten Grünen Welle ihren Stil, und das zweite Album der Band aus dem Kreis Ludwigsburg geht mit mächtig Dampf im Kessel nach vorne ab. Zugegeben, ich musste mich erst einmal reinhören, um die ungewohnten Klänge zu verarbeiten. Hier gibt es einen sehr interessanten Mix aus Ska, Reggae, Punk und Rap mit deutschem Sprechgesang. Musikalisch und textlich ausgereift nimmt es einen mit auf eine musikalische Achterbahnfahrt zwischen ernsten und amüsanten Texten, ohne dabei langweilig zu werden, da sich in jedem Song kleinere stilistische Spielereien finden, die selbst vor elektronischer Musik nicht haltmachen. Wer dieses Album nach dem…