Reviews
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Eskalation – 360°
CD-Info: Mit dem dritten Album stechen die fünf Jungs, zwei Mädels und ein „Trompeten-Affe“ aus Nürnberg erneut in See. Das die frühere Sängerin Anna über Bord ging, tut mir immer noch etwas leid. Auf zu neuen Ufern und nach vorne geschaut. – Ähm, oder doch „360°“? Denn so lautet der Titel des neuen Albums, welches mit einem Mix aus Punkrock, Ska, Indie und Dub (Letzteres in „Tanz deine Revolution“) durchs musikalische Meer schippert. Zwar haben die The Busters ebenfalls ein Album mit exakt dem gleichen Namen 2011 herausgebracht, aber das soll lediglich mit einem kleinen Augenzwinkern kommentiert sein. Es ist dann doch eine andere Generation, um die es auch oft…
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Pantasonics – Rayos Y Centellas
CD-Info: Eines Tages ging es los, dass sich plötzlich keiner mehr in eine Schublade stecken lassen wollte und die Musikstile zu zungenbrecherischen Deskriptionen wurden, die alles zuließen. Das mag ja auch manchmal ganz spannend und vielfältig sein, aber oft wirkt das eben auch etwas verloren. Was ist eigentlich an musikalischen Schubladen so schlimm? Ok, mit den sechsköpfigen Pantasonics aus Stuttgart kommt genauso eine pluralistische Klangwelt auf uns zu. Balkan, Punk, Reggae, Latin-Ska, Rocksteady, Dub, Swing, Funk und Disco. So, das habt ihr jetzt davon – das „Klangkarussell“ steht bereit. Die akustische Bestäubung reicht von lateinamerikanischem Reggae bis hin zum orientalischen Punkrock. Sprachgewaltig geht es von Spanisch über Hebräisch bis hin…
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Arthur Kay & The Clerks – The Night I Come Home
CD-Info: Was hier so recht geschmeidig herüber kommt ist musikgeschichtlich umso bedeutungsschwangerer. Wahrscheinlich haben sich die Kölner The Clerks 2001, ihrem Gründungsjahr, nicht vorgestellt, einmal mit Arthur Kay auf der Bühne zu stehen, geschweige denn ein Studioalbum aufzunehmen. Woher auch, denn der umtriebige Mod aus der Londoner Musikszene der 60er Jahre ließ längere Zeit nichts mehr von sich hören – zumindest was den Ska anging. Mal abgesehen vom Projekt „Arthur Kay & The Originals“ (1978). Dabei ist das Namedropping beachtlich, wenn man das Mitwirken bei Größen wie Dr. John, Judge Dread (bis 1998), Desmond Dekker oder Rico Rodriguez liest. Zwischen 1980 und 1982 fiel er als Bassist bei der OI!-Band…
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Spawn – Dance Of The Lunatics
CD-Info: Diesmal geht die Reise in die Niederlande, genauer gesagt nach Aalten, nahe Bocholt. Seit 2001 existiert die Band bereits, wobei sie zunächst ein Punktrio waren und entsprechend das Genre bedienten. Erst nachdem die Bläser Einzug hielten (Trompete 2002 und Saxofon 2004) segelte die später siebenköpfige Band gen Ska. Ska-Punk besser gesagt. Das erste Album mit dem Titel „Spantaneos“ folgte 2005. Drei Jahre später entert die Scheibe „Hsdroplos“ die Musikwelt. Nur böse Zungen würden behaupten, dass es an diesem grünen Zeug liegt, dass erst acht Jahre später die neuen, musikalischen Segel gehisst werden. „Dance Of The Lunatics“ sticht im Oktober 2016 in See. Die Mucke aus Ska und Punk hört…
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Skaramanga – Hey You!
CD-Info: So böse sehen die zehn Skanker aus Hamburg gar nicht aus. Ok, sie waren wahrscheinlich auch nicht tatsächlich der intrigante Gegenpart zu James Bond im Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ von 1974. Hier kommt fetziger Ska, nicht gerührt, sondern geschüttelt. Geschüttelt wird ein Mix aus Ska, 2-Tone, Reggae, Swing/Jazz und Pop mit zwischenzeitlichen rockigen Gitarrenriffs. Heraus kommt ein fein gemixtes Album mit dem Titel You, „Hey You!“, welches 2015 erschienen ist. Sorry das konspirative Wortspiel musste jetzt sein. Mit 14 ausschließlich englischen Songs ist die Scheibe gut gefüllt. Getragen wird der Hörer von einer etwas rauchigen Stimme des Sängers Andreas und u.a. einer vierköpfigen, kräftigen Bläserfraktion bestehend…
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Dub Inc – So What
CD-Info: Das auffälligste Merkmal von Dub Incorporation besteht in ihrem unverwechselbaren Sound: Druckvoll, tief und gleichzeitig brillant klingt der moderne Reggae aus Frankreich und sorgt mit seinen stilistischen Ausflügen in Richtung Ska, Dancehall und Hip Hop für ein hohes Maß an Abwechslung und Vielseitigkeit. Und das schon seit fast zehn Jahren! Die Band produziert ihre Musik in Eigenregie und das auf höchstem Niveau, tourt durch die ganze Welt und verbreitet gesellschaftskritische, politische sowie hoffnungsvolle und positive Lyrics. Dub Inc versuchen nicht, sich auf jedem Album neu zu erfinden. Warum auch? Schließlich haben sie ihren gemeinsamen Nenner gefunden, sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Die mehrsprachigen Gesänge und unterschiedlichen Gesangslagen kombinieren sich…
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Yellow Umbrella – Hooligans Of Love
CD-Info: Die Dresdener Yellow Umbrella gehören zu den Bands, über deren Scheiben ich ab dem Jahr 2000 angefangen habe, ausführliche CD-Kritiken zu schreiben, sehr ausführliche (siehe hier: derdude-goes-ska.de/reviews). Mit „Flight No. 20-8-3″ (2001) und „Les Schuhkarton-Tapes“ (2002) war der Startschuss gefallen. Zitat: „Nach kurzen, anfänglichen Schwierigkeiten, weil ich eher schnelleren SKA bevorzuge, lernt man schnell die Vorzüge der Yellow Umbrella kennen. Lernt man, sich von der (kulturellen)Stilvielfalt faszinieren zu lassen, die entweder in melodisch-gängigen Reggaeklängen eingebettet sind oder eine Komposition mit dem SKA eingehen.“ Die Faszination ging damals so weit, dass ich von einem eigenen, neuen Skastil geschrieben habe, nämlich dem „multicultural ska“ oder „postmodern ska“ und erweiterte so den,…
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The Valkyrians – Double Barrelled
CD-Info: Vielleicht jetzt nicht die Veröffentlichung des Jahres 2016, jedoch sicherlich ein Schmankerl für alle Valkyrian-Fans, die die fünfköpfige, finnische Band lediglich live gesehen und gehört haben oder eben die ersten beiden von vier Scheiben nicht in ihrem Besitz wissen (2006: High & Mighty – 2009: The Beat Of Our Street). Die Symbiose aus Helsinki lautet dann: „Double Barrelled“, wobei mir persönlich die erste Scheibe besser gefällt, weil sie einfach etwas flotter daherkommt. Die 2002 gegründete Band hat sich spätestens nach der Deutschlandtour 2006 in die Herzen der Ska-Fans gespielt und gilt als einer der Top-Bands auf Ska-Festivals. Musikalisch sticht die markante, schrille Stimme hervor, die dem Mix aus Ska, Rocksteady, Early…
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Tequila And The Sunrise Gang – Fire Island
CD-Info: Achtung! Starke Briese aus dem Norden; genauer gesagt aus Kiel. Das dort ein frischer Wind weht ist klar. Ergo besitzt die Musik der siebenköpfigen Combo ebenfalls eine gewisse Art von Rums, der mitunter von drei fetten Bläsern erzeugt wird. „ Fire Island“ heisst die neue Scheibe, die mit durchaus beachtlichen 14 Stücken daherkommt. Der englische Gesang, unterstützt von choraler Stimmung, geht in Ordnung und erinnert auch mal an irische Sounds. Der Reggae-Rock-Ska wirkt etwas zusammengemixt, teils übersteuert, wenn punkige Elemente die Oberhand gewinnen. Zwischen nachdenklicher Stille und kreischender Lautstärke geht es, insbesondere im Song „Regrets“, hin und her. Wer schnell wechselnde Rhythmen und hohe Stilvielfalt mag ist hier richtig.…
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The Steadytones – Ride On
CD-Info: Die Steadytones haben im Mai ihr zweiten Longplayer veröffentlicht und damit eines der sehr wenigen Rocksteady-Alben herrausgebracht. Das Album bietet einen kurzweiligen Soundmix, der ganz Genregemäß aus Ska, Soul, Funk und Raggae-Elementen besteht und stilecht im klassischen Jamaika-Style umgesetzt wurde. Der Zuhörer wird dabei auf eine Reise zurück ins Kingston der 60iger und 70iger Jahre geschickt. Die 15 Songs Songs im echten Old-school Sound machen echt Spaß, wobei mich „Come On Home“ und „Bank Robber“ besondes begeistert haben. Für alle Fans des Oldschool-Ska, des Rocksteady und des Early und Skinheadraggae ein absoluter Pflichtkauf !! AlCapone von Skaworld Reggaejam 2013 – Stranger Cole steht auf der Bühne und wird von…





